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Bourdieu Lectures

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Die Bourdieu Lectures bilden eine jährlich stattfindende Symposiumsreihe an der Universität Bielefeld, die in enger Zusammenarbeit mit der Zeppelin Universität (Friedrichshafen), der Akademie der bildenden Künste Wien, der Pädagogischen Hochschule Freiburg und der Fondation Pierre Bourdieu organisiert und ausgerichtet wird.

Das Format richtet sich insbesondere an Nachwuchsforschende und Wissenschaftler*innen, die sich am Beginn ihrer akademischen Karriere befinden. Die thematischen Ausrichtungen des Symposiums variieren von Jahr zu Jahr und werden vom wissenschaftlichen Komitee der Bourdieu Lectures festgelegt. Dabei schöpfen wir aus der vielfältigen soziologischen Arbeit Pierre Bourdieus und wenden zentrale Konzepte auf gegenwärtige Diskurse und aktualisierte Fragestellungen an.

Organisiert wird die Tagungsreihe von Prof. Dr.  Ullrich Bauer, Dr. Baris Ertugrul (Universität Bielefeld),  Prof. Dr. Franz Schultheis, Charlotte Hüser, Lilli Kim Schreiber (Zeppelin Universität), Prof. Dr. Uwe Bittlingmayer (Pädagogische Hochschule Freiburg) und Jens Kastner (Akademie der bildenden Künste Wien

Bei Fragen schreiben Sie gerne an bourdieu-lectures@uni-bielefeld.de

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Bourdieu Lectures ​2027

 

Am 25.-26. Februar 2027 werden die Bourdieu Lectures zum nächsten Mal an der Universität Bielefeld stattfinden.

Unter dem Titel „Von der linken zur rechten Hand des Staates. Polarisierungen und autoritäre Transformationen

widmen sich die Lectures der Frage nach der Aktualität von Pierre Bourdieus Diagnose der „linken“ und „rechten“ Hand des Staates angesichts gegenwärtiger gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen. Im Zentrum stehen Analysen zu autoritären Transformationen, sozialen und politischen Polarisierungen, der Verschränkung ökonomischer und politischer Eliten sowie den Veränderungen staatlicher Steuerungsformen im Kontext globaler Krisen.

 

Eingeladen sind Vortrags- und Workshopbeiträge (deutsch oder englisch) zu den im Call skizzierten Themenfeldern sowie zu angrenzenden Fragestellungen.

Einreichungen:

– Abstracts für Einzelbeiträge (ca. 500 Wörter)

– Abstracts für Workshops (ca. 1.000 Wörter)

 

Einreichungsfrist: 15. Juli 2026

 

Bitte senden Sie Ihre Einreichung an: bourdieu.lectures@uni-bielefeld.de/ Rückmeldungen erfolgen bis zum 15. September 2026.

 

Die Bourdieu Lectures bieten ein interdisziplinäres Forum für theoretische und empirische Auseinandersetzungen mit Bourdieus Werk und dessen Relevanz für die Analyse gegenwärtiger gesellschaftlicher Transformationen.

 

Hier finden Sie den Call for Paper.

 

Wir freuen uns über zahlreiche Einreichungen für sowohl Einzelbeiträge als auch Workshopangebote!

​Bourdieu Lectures ​2025

Den Auftakt für die Reihe Bourdieu Lectures fand am 19. und 20. November 2025 in der Kunsthalle Bielefeld statt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Dieses neue wissenschaftliche Format richtete sich besonders an junge Forschende und widmete sich dieses Jahr unter dem Thema „Geschlecht – Herrschaft – Visualität“ der interdisziplinären Auseinandersetzung mit Bourdieus Werk. Die Konferenz bot Raum für Beiträge aus Soziologie, Kulturwissenschaften, Pädagogik und Gender Studies, um Bourdieus Theorien in aktuellen Debatten zur Geschlechterforschung zu diskutieren und methodische Innovationen zu fördern. Das Programm umfasste Keynotes, Panels und Workshops, bei denen insbesondere Nachwuchswissenschaftlern ihre Forschung präsentieren und vernetzen können.

Begleitend dazu präsentiert die Kunsthalle Bielefeld vom 15. November 2025 bis 1. März 2026 eine Ausstellung zur visuellen Soziologie Pierre Bourdieus mit ausgewählten Fotografien aus Bourdieus Nachlass. Die Bilder dokumentieren seine frühe ethnografische Feldforschung in Algerien (1957–1961) und veranschaulichen zentrale theoretische Konzepte wie die zu grossen Teilen auf den Geschlechterdifferenzen fussende Feld- und Habitus-Theorien sowie die Analyse geschlechtsspezifischer Praktiken im kolonialen Algerien. Die Ausstellung ergänzt die Bourdieu-Lectures als materialisierter und inhaltlicher Zugang zu Bourdieus früher Feldforschung und schafft so einen besonderen Begehungsort, der seine visuelle Forschung in Bezug auf Geschlechtertheorie und aktuelle sozialwissenschaftliche Fragestellungen vertieft.

Das Programm der Tagung finden Sie hier.

Und die Abstracts der Reihenfolge der Beiträge im Programm folgend hier.

Presse:

Dank:

Wir danken Camera Austria, insbesondere Christine Frisinghelli und Angelika Maierhofer, die uns bei der Auswahl der Bilder für die Ausstellung in der Kunsthalle Bielefeld  sehr unterstützt haben.

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Einblicke in die Ausstellung in der Kunsthalle Bielefeld 

Westfälischer Anzeiger 12.01.2026

"Bilder einer erzwungenen Moderne Die" (Achim Lettmann)

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