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Bourdieu Lectures ​

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Die Bourdieu Lectures bilden eine jährlich stattfindende Symposiumsreihe an der Universität Bielefeld, die in enger Zusammenarbeit mit der Zeppelin Universität (Friedrichshafen), der Pädagogischen Hochschule Freiburg und der Fondation Pierre Bourdieu organisiert und ausgerichtet wird.

Das Format richtet sich insbesondere an Nachwuchsforschende und Wissenschaftler*innen, die sich am Beginn ihrer akademischen Karriere befinden. Die thematischen Ausrichtungen des Symposiums variieren von Jahr zu Jahr und werden vom wissenschaftlichen Komitee der Bourdieu Lectures festgelegt. Dabei schöpfen wir aus der vielfältigen soziologischen Arbeit Pierre Bourdieus und wenden zentrale Konzepte auf gegenwärtige Diskurse und aktualisierte Fragestellungen an.

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Organisiert wird die Tagungsreihe von Prof. Dr.  Ullrich Bauer (Universität Bielefeld),  Prof. Dr. Franz Schultheis, Charlotte Hüser, Lilli Kim Schreiber (Zeppelin Universität) und Prof. Dr. Uwe Bittlingmayer (Pädagogische Hochschule Freiburg).​​

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Bei Fragen schreiben Sie gerne an bourdieu-lectures@uni-bielefeld.de

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​Bourdieu Lectures ​2025

Den Auftakt für die Reihe Bourdieu Lectures fand am 19. und 20. November 2025 in der Kunsthalle Bielefeld statt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Dieses neue wissenschaftliche Format richtete sich besonders an junge Forschende und widmete sich dieses Jahr unter dem Thema „Geschlecht – Herrschaft – Visualität“ der interdisziplinären Auseinandersetzung mit Bourdieus Werk. Die Konferenz bot Raum für Beiträge aus Soziologie, Kulturwissenschaften, Pädagogik und Gender Studies, um Bourdieus Theorien in aktuellen Debatten zur Geschlechterforschung zu diskutieren und methodische Innovationen zu fördern. Das Programm umfasste Keynotes, Panels und Workshops, bei denen insbesondere Nachwuchswissenschaftlern ihre Forschung präsentieren und vernetzen können.

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Begleitend dazu präsentiert die Kunsthalle Bielefeld vom 15. November 2025 bis 1. März 2026 eine Ausstellung zur visuellen Soziologie Pierre Bourdieus mit ausgewählten Fotografien aus Bourdieus Nachlass. Die Bilder dokumentieren seine frühe ethnografische Feldforschung in Algerien (1957–1961) und veranschaulichen zentrale theoretische Konzepte wie die zu grossen Teilen auf den Geschlechterdifferenzen fussende Feld- und Habitus-Theorien sowie die Analyse geschlechtsspezifischer Praktiken im kolonialen Algerien. Die Ausstellung ergänzt die Bourdieu-Lectures als materialisierter und inhaltlicher Zugang zu Bourdieus früher Feldforschung und schafft so einen besonderen Begehungsort, der seine visuelle Forschung in Bezug auf Geschlechtertheorie und aktuelle sozialwissenschaftliche Fragestellungen vertieft.

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Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos. Wir bitten jedoch um eine vorherige Anmeldung (für jeweils beide Tage!) über Eventbrite.

 

Das vorläufige Programm der Tagung finden Sie hier.

Und die Abstracts der Reihenfolge der Beiträge im Programm folgend hier.

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Presse:

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Informationen zu den Bourdieu Lectures 2026 folgen!

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Dank:

Wir danken Camera Austria, insbesondere Christine Frisinghelli und Angelika Maierhofer, die uns bei der Auswahl der Bilder für die Ausstellung in der Kunsthalle Bielefeld  sehr unterstützt haben.

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